Archive: Apr 2016

Anhängerbau

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Anhängerbau

Das EBike Homage von Riese & Müller ist eine große Freude: starker Motor, bequeme Luftfederung. Die Ausrüstung mit Lenkertasche, Rückspiegel, Flaschenhalter, Ortliebtaschen, Werkzeug ist fertig.
Am Anhänger sind der Boden und die Seitenverkleidungen montiert.Der Deckel  wird zuerst am Fußende 25cm angehoben. Danach hinten im Kopfbereich um 90cm. Dazu wurden 2 Spezialaufstellelemente der niederländischen Firma AXA eingebaut. Zum Aufstellen im Kopfbereich wurden neu entwickelte Aluaufstellstangen seitlich am oberen Rand der Kiste angebracht.
In den nächsten Tagen wird das Stoffzelt genäht werden.

Auf dem Foto sieht man den  Anhänger von hinten, eine Tür ist etwas aufgeklappt. Die Aluminiumplatten sind noch mit einer blauen Kunststofffolie geschützt. Man sieht den fest eingebauten Lattenrost und den Rahmen für den Deckel. Es fehlt das Zelt zwischen Deckel und Anhängerkiste. Und es fehlen natürlich die Räder.

Detailplanung

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Das Anhänger Chassis

Heute möchte ich einige Stichworte schreiben, welche Dinge ich momentan plane, bedenke und tue.
Anhänger:
In der vergangenen Woche sollten die HyLite-Aluminiumverbundplatten zur Verkleidung des Aluminiumrohrrahmens zugeschnitten werden.
Ein Problem ergibt sich dadurch, dass dieses Material zwar wie gewünscht sehr leicht ist, aber wenig druckbelastbar.
Die Frage ist, wie können die Gepäckraumklappen seitlich und die beiden Flügel der Hecktür regen- und staubdicht werden.
Ich habe Bedenken, wie ich die Tür schließen kann, wenn ich im Bett bin. Ich bevorzuge weiterhin die Idee mit 2-flügliger Tür.
Das Dachzelt kann deshalb noch nicht genäht werden. Erst muß der Anhänger fertig sein.
In der nächsten Woche soll der Deckelrahmen und die Deckelbefestigung gemacht werden. Das wird nochmals spannend: klappt die angedachte Lösung, dass der Deckel am Fußende 20cm hochkommt, am Kopfende 90cm? Wird es leichtgängig und dennoch stabil?
Fahrrad:
gestern kaufte ich einen speziellen Adapter für die Ortlieb-Lenkertasche. Das eBike-Nyon-Gerät hat einen breiten Lenkradhalter, der Standarthalter der Ortliebtaschen passt deshalb nicht.
Der Halter für die OSMO-Kamera kommt links daneben.
Mit einem kräftigen ARBUS-Kabel soll das Fahrrad zusätzlich gegen Diebstahl gesichtert werden.
Ein Rückspiegel hilft in engen Wegabschnitten den Anhänger zu kontrollieren.
Ausrüstung:
In einem Zimmer beginne ich die Ausrüstung zu sammeln:
Kleidung: beim Fahren für verschiedene Temperaturen, Regenschutz, Ersatzkleidung, für abends Kleidung, Werkzeug, Campingkocher + Geschirr, Reiseapotheke, bzw- Verbandszeug
Elektroabteilung: Stecker für Campingplatz, Verlängerungskabel, verschiedene Netzladegeräte für Fahrrad, Handy, Notebook, Drohne, OSMO-Kamera, Zahnbürste, Rasierer;
Foto- und Videogeräte mit Zubehör, Landkarten
Computer:
erstellen dieser Texte, Videoschnittprogramm lernen, die Fahrstrecke im Internet planen, sie auf das Nyon zu überspielen
Umgang mit Navigationssystem Nyon am Fahrrad
Steuerung von Drohne und OSMO über Handy am Fahrradlenker

Die Abfahrt rückt näher

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In 5 Wochen bin ich – hoffentlich- schon unterwegs. Momentan ist es sehr spannend: die HyLite Aluminiumverbundplatten sollen in dieser Woche von Herrn Henning, Graffiti-Design Lahr, zugeschnitten werden. Die zu öffnenden “ weichen“ HyLite-Klappen und Türen dicht an den Rahmen zu bekommen ist schwierig . Dies ist ein Problem bei den seitlichen Stauraumklappen. Aber ein noch größeres bei den beiden Flügeltüren im Heck. Eine Idee ist es, eine herausnehmbare Querverstrebung oben zwischen den Eckrohren anzubringen und ein T-Blech senkrecht hinter dem Anschlagblech im Türspalt. Dann gibt es ein Widerlager für den Anpressdruck zum Abdichten.
Mal sehen, wie es heute weiter gehen wird.
Die Materialien für das Zelt sind aus Holland auf dem Weg. In der nächsten Woche sollte der Sattler in Offenburg das Zelt nähen. Aber der Deckel ist noch gar nicht gemacht. Und das Zelt soll ja genau den Zwischenraum bei aufgestelltem Deckel zum Oberrand der „Kiste“ abdichten.

Ich habe das Gefühl es eilt. Die Zeit rennt weg. Es müssen noch Probefahrten gemacht werden, evtl. Einstellungen am Anhängerfahrwerk.