Archive: Aug 2018

22.08.2018 Braunau – Burghausen – Lauffen – Seeham

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Um mit dem Kinderanhänger nicht auf einen schlechten Weg zu geraten fahren wir auf der linken Innseite weiter. Die Strecke verläuft sehr angenehm auf dem Hochwasserdeich. Es erinnert mich an die sehr schönen Reiseabschnitte auf dem Oderdamm und am Oberrhein gleich nach Lahr.

Wir kommen aber etwas weit nach Westen bis wir den Inn überqueren können.

Danach sehen wir schon von Weitem Industrieanlagen. Nach den vielen Tagen nur Natur bin ich überrascht. Wir durchfahren große Chemiefabriken. Das Bayerische Chemiedreieck  im südöstlichen Oberbayern ist das Zentrum der bayerischen chemischen Industrie und blickt auf eine fast 100-jährige Geschichte zurück. Es gehört zu den wichtigsten Wirtschaftsfaktoren des High-Tech-Standorts Bayern und zu den bedeutenden Chemieregionen Europas. J. meint, vielleicht lag der Ursprung in Ölquellen, die es hier gab.

Dabei wollen wir die längste Ritterburg der Welt besichtigen. Sie erstreckt sich über 1051 m auf einem schmalen Bergrücken oberhalb der schönen Altstadt von Burghausen.  Enkel F. turnt auf den halb vergrabenen Kanonenkugeln. Bei der extremen Sommerhitze, die uns die ganze Fahrt begleitet, genießen wir die Mittagspause im schattigen Biergarten bei einem Vesper. Sicherheitshalber lade ich die Akkus von J. und mir. Am Abend wird sich zeigen, dass es sehr hilfreich war. G. fährt den ganzen Tag fast ohne elektrische Unterstützung zum Training.  Deshalb hat sie am steilen Anstieg abends noch viel Akkureserve.

Vorher passieren wir noch in Burghausen die Salzach. Folgen kleinen Landstraßen. Dann geht es wieder am Flussufer entlang. Wir halten an. Gehen vorsichtig über die Steine bis zum flachen Wasser. Es ist angenehm warm. F. planscht und legt sich ganz ins Wasser. Er hat sehr viel Spass. Es ist sehr schön für mich das mitzuerleben. Weiter am Salzachufer bis zur großen Kurve um Lauffen. Gleich nach der Brücke essen wir Eis. Im Internet gibt es im weiten Umkreis kein Quartier. Ich benutze die old school Methode Menschen zu fragen. Zuerst andere Eisesser. Die empfehlen mir eine Hotel auf der österreichischen Seite. Radle allein hin. Alles besetzt. Dort bekomme ich den Tipp in Lauffen in einem Hotel zu fragen. Wieder über die Brücke nach Deutschland. Auch belegt.

J. telefoniert mit seinem Studienkollegen aus Wien. Er wohnt 20km entfernt in Seeham. Und lädt uns ein bei ihm und seiner Partnerin zu übernachten. Wir haben etwas ein schlechtes Gewissen sie mit 4 Personen zu überfallen. Nehmen aber dankbar die Einladung an.

Nach Seeham gibt es nochmals einen Anstieg auf über 700m mit 12% Steigung. Dazu benötigt J. seine letzte Akkukapazität. Es reicht ganz knapp.

Wir werden von den Freunden und Eltern freundlichst empfangen und bewirtet. Sitzen bis in die Dunkelheit bei Grillfleisch und Salat im tollen Garten.

B. und M. nochmals ganz herzlichen Dank!

Da wir morgen mit dem Auto alle zusammen ins Montafon fahren ist die Etappe August 2018 meiner Deutschland-Umrundung damit beendet.

An nächsten Tag fahre ich mit em Zug über Salzburg – Wels nach Passau und hole dort unseren VW Bus ab, mit dem J. gekommen war.

Eigentlich wollte ich dieses Jahr die Deutschland-Umrundung mit dem Fahrrad beenden. Aber es eilt ja nicht. So kann ich im nächsten Jahr die Tour über Salzburg-Königssee und entlang der Alpen bis Lindenberg fortsetzen. Dort war mein Sturz im Mai 2016. Und danach fuhr ich die Strecke im Uhrzeigersinn.

Erneut mein Resümee: es ist eine tolle Erfahrung Deutschland mit dem Fahrrad zu umrunden. Sehr viele verschiedene Regionen. Schöne Eindrücke. Abgesehen von dem Unfall gab es nie ernste Probleme. Die Grenzübertritte sind heute unmerklich. Eine tolle Errungenschaft nach den vielen schrecklichen Kriegen. Was ich leider befürchtete: es kommt nur sehr selten zum Gesprächen mit Einheimischen. Gerade deshalb wollte ich ja mit dem Anhänger fahren und über dieses Hilfsmittel mit den Gastgebern in Kontakt zu kommen. So wie es ideal im Allgäu war. Der Anhänger ist endlich fahrsicher. Aber mit Begleitung von G. und J. und F. hätte mich der Anhänger nur behindert. Da ziehe ich natürlich die Begleitung durch die Familie vor.

Mal sehen für welche Touren ich den Anhänger doch noch nutzen werde. Es lockt mich weiterhin. Aber eher auf flachen Strecken ohne Berge und unfahrbare Wege.

Tagesstrecke    95.39km

Höhenmeter        756

Summe dieses Reiseabschnitts von Zittau nach Seeham :     778,51km

Höhenmeter:    10.880

21.08.2018 Waldkirchen – Passau – Inn – Braunau

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Nachts beginnt der Magen-Darm-Infekt. Beim Frühstück will ich nur ein Ei und eine Tasse Tee. Allein der Geruch im Frühstücksraum lässt mich schnellstens zum WC eilen…

Heute führt die erste Tagesetappe bis Passau fast nur bergab. Kommt mir sehr entgegen, dass ich mich nicht anstrengen muss. Wir passieren die Ilz und die Donau. Rollen durch die berühmte Altstadt von Passau an den Inn. Ich lege mich auf eine Parkbank zur Erholung. Treffen Sohn J. am Bahnhof. Er richtet sein Rad und den Kinderanhänger zur gemeinsamen Weiterfahrt. Enkel F., fast 3 Jahre, freut sich auf das Neue.

Solche Abenteuerstrecken wie gestern im Reschbachtal können wir mit dem Kinderanhänger nicht riskieren. Der Inn-Radweg ist ideal. Meist unmittelbar neben dem Fluss. Ruhig. Kaum andere Radfahrer. Eine sehr schöne Strecke für J. und F..

Mir geht es immer schlechter. Habe einfach keine Kraft mehr. Ständig Brechreiz. Mir wird kalt trotz 35°C Sommerhitze. Lange bietet sich keine gute Möglichkeit für eine Pause. Ich fühle mich wie bei einem meiner Halbdistanz-Triathlon. Damals hatte ich nachdem Wechsel vom Rad zum Laufen das Gefühl, ich kann absolut nicht mehr laufen. Sollte sofort stehen bleiben. Und diesen Gedanken überlegte ich ständig. „Es geht doch noch“ – die Beinen laufen einfach weiter und weiter. Bis ins Ziel nach 21km.

Diese Erfahrung hilft mir heute sehr. Ich radle weiter, auch wenn es eigentlich nicht geht. G. lotste uns zu einem Landgasthof vor Bad Füssing. Kaum angekommen, lege ich mich auf eine Gartenbank und schlafe sofort. Tief und fest für über 1 Stunde. Und: es geht mir viel besser! Ich trinke ganz mutig eine Cola. Sie bleibt als erstes Getränk drinnen.

Die anderen essen.  F. nutz den Spielplatz. Im Anhänger sieht er voller Neugier auf all das Neue. Er scheint viel Freude zu haben. Und J. kommt gut mit dem Ebike-Anhängergespann zurecht. Wir wechseln nach einer Weile auf die österreichische Seite bis Braunau. Dort finden wir ein gutes Quartier im Hotel Mayrhof.

Tagestrecke   95,7km    trotz Allem !

Höhenmeter    528

20.08.2018 Lam – Reschbachtal – Freyung – Waldkirchen

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Bei der Abfahrt in Lam sehen wir im Süden die großen Kuppeln auf dem Großen Arber. Von 516m ü.M  geht es zur Passstraße unterhalb des Großen Arber auf 1000m. Es erinnert mich sehr an unsere schöne Schwarzwaldhochstraße.

Der Große Arber ist mit 1455,5 m ü. NHN der höchste Berg des Böhmerwaldes / Bayerischen Waldes und von Niederbayern. Außerdem stellt ein Felsriegel westlich des Gipfelkreuzes mit 1439,6 m Höhe den höchsten Punkt der Oberpfalz dar. Wir sind erstaunt über die langen und steilen Alpinski-Abfahrten. Alles sieht nach Wintersportbetrieb aus. Skilifte, Pistenwalzen. Die momentan geschlossene Gastronomie lebt wohl von der Wintersaison.

So sehr sich die Bergfahrt auch hingezogen hat, nun genießen wir die lange Talfahrt.

Irgendwann führt uns das Bosch Nyon an einen breiten Waldweg. Ein seltenes Verkehrsschild: gesperrt für Radfahrer. Aber das Nyon lotst uns doch dahin… Der Weg ist breit, sehr steil bergab. Weicher neuer Schotter. Wir rollen langsam vorsichtig bremsend bergab. Die Reifen verliehren wegen des Gefälles fast den Gripp. Fahrtechnik ist mit den schweren Ebikes und den vollen Gepäcktaschen gefragt. Schaffen wir gut. Dann hört der Weg einfach auf. Ein schmaler, wurzliger, steiniger,  verblockter Wanderpfad am traumhaft schönen Reschbach bringt uns dazu die nächsten Kilometer zu schieben. Mit Mountainbikes wäre es einen sportliche Herausforderung diesen Singletrail zu fahren. So geht es nicht. Ein laut gurgelnder klarer Bach über felsigem Grund, enges Tal, dichter Wald, die Sonnenstrahlen kommen nur selten zum Boden durch. Die Ungewissheit über die Länge der Schiebepassage beeinträchtigt unsere Freude an dieser Naturschönheit. Irgendwann ist der Weg zu Ende. Über uns eine schmale Brücke. Wir laden die Gepäcktaschen ab, tragen gemeinsam die Räder nach oben. Auf der anderen Seite kommt von links ein Weg den Berg herunter und führt vor uns zu einem Wasserwerk. Wir hoffen, dass der Weg mit dem Talverlauf fahrbar wird. Irgendwie müssen Menschen ja zu diesem Wasserwerk kommen. Oder doch von oben? Wir entscheiden  uns für den scheinbar einfacheren Weg nach unten. Hinter dem Gebäude beginnt ein Staukanal am linken Talrand. Vielleicht zu einer Mühle?  Schon wieder wird der Weg eng und unfahrbar. Also doch umkehren und zurück den Berg hoch. Weit oben ruft eine Frau ihre zwei freilaufenden Hunde zu sich. Sie ist sichtlich überrascht hier Fahrradfahrern zu begegnen…

Endlich können wir wieder Fahrt aufnehmen. Erst nachträglich freue ich mich jetzt über dieses traumhaft romantische Tal. Wir sind mitten im Nationalpark Bayrischer Wald. Unser Ziel ist der längste Baumwipfelpfad und das Nationalpark Informationszentrum oberhalb der Stadt Freyung. Eigentlich mag ich solche Wipfelpfade. Ich besuchte vor Jahren den im thüringischen Nationalpark Hainichen. Aber wie so oft bei dieser Deutschland-Umrundung habe ich nicht die Muße, mir dafür die Zeit zu nehmen. Eisessen, Batterieen laden, erholen. Dann weiter. Es geht abwärts. Die Berge verabschieden sich. Nur zum Ende der Tagesetappe radeln wir nochmals in den kleinen Ort Waldkirchen ganz nach oben. Übernachtung im Hotel. Im klassischen mit Kastanien beschatteten Biergarten gönne ich mir das lokale Traditionsessen: Schweinebraten- Kloß- Sauerkraut mit Kümmel. Schmeckt gut. Das Bier dazu auch.

Aber ab 4 Uhr nachts kommt zunehmende Übelkeit. Irgendwann heftiges Erbrechen etc.  – Wie soll das morgen mit der Radtour werden?

Tagesstrecke 99,29km

Höhenmeter 1908

19.08.2018 Marktredwitz- Furth im Wald – Lam

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Heute Nachmittag kommt Tochter G. mit geliehenem Ebike im Zug nach Furth im Wald. Ich freue mich darauf die nächsten Tage Richtung Salzburg mit ihr zusammen zu reisen. Sie begleitete mich im Sommer 2017 mit F. von Bremen nach Sylt. Und Pfingsten 2018 von Rostock bis Frankfurt/Oder.

Ich wähle auf dem Bosch Nyon die Streckenvariante „schnell“. Es geht auf meist kleinen Landstraßen und Feldwegen zügig durch den fränkischen Teil des bayrischen Waldes nach Süden. Ganz andere Gegend als das Erzgebirge. Hügelig. Es wechseln Felder, Wiesen, Wälder. Ständig eröffnen sich schöne neue Blicke. Die Häuser werden bayrischer. Nach über 100km Turbofahrt erreiche ich frühzeitig den Bahnhof Furth im Wald. Gegenüber im Biergarten warte ich auf G.. Sie möchte noch weiter fahren. Also auf die Räder. In Lam finden wir einen freundlichen Gasthof mit Metzgerei zur Übernachtung und zum gemütlichen Abendessen.

Tagesstrecke  145,27km

Höhenmeter   2159

Durchschnittsgeschwindigkeit 25,3km/h über den ganzen Tag einschließlich der 2159 Höhenmeter! Der Boschmotor beendet die Untersützung zwischen 25 und 26km/h. Bei schnellerem Tempo geht es nur mit Muskelkraft. Um einen Durchschnitt von über 25 km/h zu fahren muss ich möglichst viel um die 30km/h schaffen. Bergauf heute immer volle Turbokraft. In der Ebene knapp 30km/h ohne Motorunterstützung. Bergab bremse ich nach meinem Unfall im Mai 2016 ab 50km/h. Darüber bekomme ich seitdem Unsicherheitsgefühle. Schneller muss nicht mehr sein.

18.08.2018 Johanngeorgenstadt – Bad Brambach – Marktredwitz

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Nachts regnet es seit vielen Wochen zum ersten Mal. Die Natur wartete dringend auf Wasser. Die Wälder sind trocken, das Laub schon herbstlich verfärbt. Morgens grau, neblig. Gleich nach dem Start wieder für den ganzen Tag Wälder, Wiesen, kleine Dörfer. Jetzt öffnet sich immer mal wieder der Wald. Die Wolken sind aufgelöst. Weite Aussicht rundum. Von Böhmen im Süden bis nach Sachsen im Norden.

Im Cafe Grenzland in Bad Brambach mache ich Mittagspause. Die Akkus werden geladen. Und ich gönne mir Cola, Kaffee, heiße Himbeeren und Eis. Am nächsten Tag will ich Tochter G. in Marktredwitz treffen. Dorthin ist es nicht mehr weit. Also habe ich Zeit.  Ich passiere den Kurpark, ein Kurbad.  Warum nicht einen entspannten Samstagnachmittag im Bad verbringen? Das ist Premiere für die Deutschland-Umrundung. Schwimmen, Saunen trotz 35°C Außentemperatur. Im Liegestuhl dösen. Massagebecken. Sehr entspannend.

Abends in Hotel Bären in Marktredwitz am Bahnhof. Das Fahrrad darf hier im heute ungenutzten Bankettsaal sicher abgestellt werden.

Tagesstrecke 106,24km

Höhenmeter 1478

16.08.2018 Zittau durch das östliche Erzgebirge

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Unmittelbar nach der Vormittagssprechstunde geht es zum Lahrer Bahnhof. Mich erwartet einen umständliche Bahnreise quer durch Deutschland mit 5 x umsteigen. Ob das gut gehen wird mit den Anschlusszügen? Nachdem es in Nürnberg zu fast 30 Minuten Verspätung kommt endet die Anreise mit der Bundesbahn unvorhergesehener Weise in Hof. Der Anschlusszug ist weg. Es gibt keinen Zug mehr nach Dresden. Ich muss in Hof übernachten. Ein Hotel über Booking.com zu suchen klappt sofort.

Am Donnerstag reise ich mit dem Zug bis Dresden. Ich höre in den Nachrichten, dass Frau Merkel  gleichzeitig hier in Dresden ist. Letztes Umsteigen in den Regionalzug nach Zittau. Dann bin ich wieder in dem Ort ganz im Süd-Osten der Bundesrepublick, in dem ich Pfingsten meine Etappe beendete.

Gegen 13 Uhr stehe ich vor dem Rathaus in Zittau. Und wieder geht es los. Weil ich so spät gestartet bin will ich mit zügigem Tempo heute noch 100km fahren. Da ich mich am Sonntag  mit G. treffen möchte und sie – wenn auch schweren Herzen als Mountainbikerin – ein Ebike für diese Tour gebrauchen möchte nutze ich erstmals auf der Tour 3 Akkus mit je 500 Watt. Einen davon wird sie dann übernehmen. Sie wiegen mit den 3 Ladegeräten zusätzlich zirka 8kg. Aber geben viel Power. Also  volle Kraft voraus mit Turbo-Untertützung bei allen Anstiegen.

Es beginnt hügelig. Ich durchradle viele kleine Dörfer mit den typischen Umgebinde-Fachwerkhäusern. Auf deutscher Seite sind die meisten Häuser topp restauriert. Die Grenze zu Tschechien kann ich nicht sehen. Aber es ist sofort an den verfallenen Häusern zu erkennen. In den nächsten Tagen werde ich häufig die Grenze überschreiten. Bin wiedere begeistert, dass dies so unbürokratisch und selbstverständlich möglich ist.

Die Felder und Wiesen werden weniger, Wald beginnt. Er wird mich bis in den bayrischen Wald vorwiegend begleiten. Einsame Forstwege. Ich orientiere mich etwas an der Landkarte. Es ist aber wegen der vielen Berge schwer zu beurteilen, wie die beste Strecke auf den vielen Radwegen zu finden ist. Das Bosch Nyon hilft wieder sehr gut eine schöne Strecke zu finden. Ich erreiche 800 Meter hohe Berge. Die ersten Hinweisschilder auf Skilanglaufstrecken fallen mir auf. Hier gibt es im Winter noch viel Schnee. Ich suche in Altenberg ein Nachtquartier. Kein schöner Ort. Nur auf Wintersport ausgerichtet. Im 1. Gasthof ist nichts zu bekommen. Noch Betriebsferien. Ich werde etwas unruhig. Der Sprint der letzten Stunden war trotz der elektischen Unterstützung anstrengend. Meine Durchschnittleistung in den 4:50h war die höchste der ganzen Tour: 88Watt. Wo soll ich bleiben? Noch in einen anderen Ort radeln? Es ist schon nach 19 Uhr. Wieder in den Ort zurück. Dann finde ich einen  originellen Gasthof. Innen schmücken alle Wände, Schränke, Decken, Fensterbänke  Holzschnitzereien aus dem Erzgebirge. Ein echter Museumsschatz. Engel, Nussknacker,  Schwibbögen, Pyramiden, Lampen und vieles andere mehr. Genieße ein gutes Essen.

Tagesstrecke 109,31km

Höhenmeter 1814