Radtouren mache ich seit meiner Jugend. Mit unseren Kindern z.B. von Vorarlberg/Österreich den Rhein entlang bis Rotterdam.In 3 Jahren jeweils 1 Abschnitt von 400-500km. Vor zirka 10 Jahren begann ich eine Reihe von Mountainbike Alpencross. 2014 fuhr ich zu einem Sohn den Donauradweg von der Quelle in Donaueschingen nach Wien. 2015 folgte eine beeindruckende Radreise auf dem spanischen Jakobsweg von Pamplona nach Santiago de Compostella.

Ich lebe seit 1983 in Lahr/Schwarzwald. Verheiratet, 4 erwachsene Kinder, 4 süße Enkel.
Meine Arbeit als Hausarzt liebe ich seit fast 35 Jahren. www.krueger-schirmer.de

Mitnehmen werde ich einen selbst konstruierten Anhänger. Dieser Anhänger ist 180cm lang, 80cm breit, 60cm hoch.Er enthält ein bequemes Bett mit Lattenrost und  Schaumstoffmatratze  über den innenliegenden Radkästen. Unter dem Bett ist Stauraum für das Gepäck. Im Stand wird mit dem schräg aufgestellten Deckel ein Zelt gespannt wie bei den Campingbussen mit Klappdach. Dadurch ist der Anhänger bei der Fahrt so flach, dass er wenig Luftwiderstand bietet. Eine Doppeldeichsel von Weber verbindet Fahrrad und Anhänger. Einzelradaufhängung, Federung, Stossdämpfer, 2 hydraulische Scheibenbremsen, gebremst mit zusätzlichem Bremshebel rechts unter dem regulären Hinterradbremshebel. Die hydraulische Verbindung kann durch einen speziellen Schnellverschluß getrennt werden. Ich bremse den Anhänger zuerst, er schiebt nicht beim Bremsen. Dies ergibt optimale Stabilität und Sicherheit. Die Rahmenkonstruktion ist aus Aluminiumrohren geschweißt. Verkleidet wird mit HyLyte Aluminiumverbundplatten.
Ein Bild zeigt den fahrbereiten Rahmen noch ohne Verkleidung, Deckel, Zelt. Weitere Detailsbilder folgen, wenn der Anhänger nach meinem Sturz repariert zurück ist.
Das Anhängergewicht mit Ausrüstung waren beim Start schockierende 120 kg plus 40kg Fahrrad mit Ersatzakku,Ladegeräte, Getränke, Verpflegung etc.. In den ersten Tourtagen verteilte ich einiges an Ballast. In der Ebene ist der Anhänger kaum zu spüren. Vorsichtig fahren gilt es bei welligem Untergrund und Schlaglöchern. Runter mit dem Tempo, sonst schlingert das ganze Gespann. Die ersten Tagesetappen betrugen 110-120km. Mit guter elektrischer Unterstützung, 2 Akkus , 1  Ladepause mittags von  zirka 1 1/2 Stunden.

Vor dem 2. Tourstart werde ich den Anhänger leer und mit Gepäck wiegen.

Um täglich zirka 100km zurücklegen zu können fahre ich ein Riese & Müller Homage mit dem starken Bosch Performance CX, 2 Akku 500 Watt, Nyon-Cockpit, Luftfederung, Rohloffgetriebe. Ich bin mit diesem Fahrrad sehr zufrieden. Entspannte, aufrechte Sitzposition, bequemer Tiefeinstieg ( es wird immer beschwerlicher das Bein bei einem Herrenrahmen hinten über den  Sattel zu bekommen). Tolle Federung, mit Lenkerhebel einstellbar je nach Untergrundbeschaffenheit. 14 Gänge ermöglichen es mir immer in einer für mich optimalen Trittfrequenz von 60 bis 65 pro Minute zu fahren.

Übernachten möchte ich vorwiegend bei Privatpersonen und  Bauernhöfen. Die Erfahrung der ersten Tage bestätigte meine Erwartung, durch diese Quartierart interessante Menschen kennen zu lernen.

Nachtrag: wegen technischer Probleme beim Anhänger mußte ich 2017 ohne diesen fahren.